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Der Tannenheimer Seenlauf

 

6 idyllische Hütten, traumhafte Trails an wilden Wasserfällen und eine Hitzeschlacht, die kurz vor dem Ziel durch einen Rettungshubschrauber-Einsatz eine ganz ungeplante Wendung nahm. Hier ist mein persönlicher Erfahrungsbericht vom Tannenheimer Seenlauf am 30. Mai 2026!

 

 

6 Hütten, Traum-Trails und das Rauschen der Wasserfälle

 

Schon beim Start war klar: Das wird heute kein gemütlicher Spaziergang im Flachen. Die Veranstalter haben eine Route auf die Beine gestellt, die das Herz jedes Trailrunners höherschlagen lässt. Es ging über verschlungene, wurzelige Pfade, dichte Waldabschnitte und knackige Anstiege.

Und knackig hieß hier wirklich knackig: Der erste Anstieg ging nach gerade einmal einem Kilometer los – satte 650 Höhenmeter auf nur 2 Kilometern rauf zur ersten Hütte! Da brannten die Waden sofort lichterloh.

Das absolute landschaftliche Highlight waren die Passagen, die uns direkt an wunderschönen, wilden Wasserfällenvorbeiführten. Das Rauschen des Wassers und die kühle Gischt in der Luft waren auf den anstrengenden Passagen die perfekte Motivation. Unterwegs passierten wir insgesamt 6 urige Hütten, die herrlich in die Landschaft eingebettet waren.

An der letzten Verpflegungsstation gab es dann eine ganz besondere Überraschung: Der Hüttenwirt spendierte Freibier!Das konnte ich als Genussläufer natürlich absolut nicht ausschlagen – die perfekte Belohnung vor dem großen Endspurt.

Die gesamte Organisation war von vorne bis hinten einfach nur liebevoll. Man merkt an jedem Streckenposten, an der perfekten Ausschilderung und der herzlichen Stimmung, dass hier echte Läufer mit Herzblut am Werk waren.

 

Die Hitzeschlacht und die Rettung durch Top-Verpflegung

 

Der Mai verabschiedete sich an diesem Wochenende mit richtig amtlichen Temperaturen – es war recht warm auf den Trails, und die Luft stand teilweise dick im Wald.

Umso wichtiger war die logistische Meisterleistung des Veranstalter-Teams: Es gab viele und extrem gut ausgestattete Verpflegungsstationen. Neben Wasser und Isogetränken gab es überall die nötige Energie und vor allem eine herzliche Aufmunterung durch die Helfer. Ohne diese perfekte Versorgung wäre der Trailrun bei diesem Wetter zu einer extremen Hitzeschlacht geworden.

 

Schrecksekunde kurz vor dem Ziel: Der Rettungshubschrauber-Einsatz

 

Nachdem die Beine nach den vielen Höhenmetern und Trails schon richtig schwer wurden, war das erlösende Ziel eigentlich schon fast in Sichtweite. Doch dann, erst ganz zum Ende des Laufes, wurde es plötzlich schlagartig ernst. Ein medizinischer Notfall im Teilnehmerfeld sorgte für einen plötzlichen Rennstopp bzw. eine unfreiwillige Streckenverlängerung.

Ein Rettungshubschrauber musste angefordert werden und landete in der Nähe der Strecke. In so einem Moment rückt die eigene Laufzeit natürlich komplett in den Hintergrund. An dieser Stelle muss man den Helfern, Streckenposten und den professionellen Rettungskräften ein riesiges Lob aussprechen – die Rettungskette hat blitzschnell und tadellos funktioniert. Von hier aus noch einmal die besten Genesungswünsche an die betroffenen Läufer!

Für uns verbleibende Läufer bedeutete der Einsatz eine ungewollte Verlängerung auf den allerletzten Metern. Da die Originalstrecke komplett gesperrt war, wurden wir flexibel umgeleitet. Die Zusatzkilometer haben bei den warmen Temperaturen am Ende noch einmal richtig Körner gekostet – aber bei so einer Traumkulisse nimmt man ein paar Extra-Meter auf den Trails letztendlich gerne in Kauf.

 

Mein Ausrüstungs-Fazit für den Seenlauf

 

Bei einem so warmen, feuchten und technisch anspruchsvollen Trailrun entscheidet das richtige Material über Blasen oder Laufspaß.

 

Der Schuh im Härtetest: Salomon Ultra Guide 4

 

Unter den Füßen hatte ich heute den Salomon Ultra Guide 4. Auf den wurzeligen Abschnitten und beim steilen Downhill nach den Hütten brauchte ich maximalen Grip und gleichzeitig genug Dämpfung für die harten Passagen. Wie sich der Schuh im Detail geschlagen hat, erfährst du in meinem Testbericht:

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Die Navigation am Handgelenk

 

Am Handgelenk hatte ich wieder meine treue GPS-Uhr, die dank des starken Akkus und des präzisen GPS auch die ungeplante Umleitung am Ende zentimetergenau aufgezeichnet hat. Wenn du auch nach dem perfekten Begleiter für deine Abenteuer suchst, schau dir meinen aktuellen Hardware-Vergleich an:

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